Gesprächsrunde für Angehörige

Fragen und Antworten zur Gesprächsrunde der APK Rastatt

In unserer monatlichen Gesprächsrunde tauschen wir uns aus. Dadurch finden wir gemeinsam Antworten und Wege. Hier finden Sie Fragen und Antworten zur Gesprächsrunde der APK Rastatt.

Unser Austausch findet derzeit als Online-Selbsthilfegruppe in einem geschützten Videokonferenz-Raum statt.

Wenn Sie das erste Mal unsere virtuelle Gruppe besuchen möchten, melden Sie sich bitte einfach vorab bei unserer Moderatorin (info@apk-rastatt.de oder 07225 682474) – Sie erhalten dann die Einwahldaten per E-Mail zugeschickt.

Selbstverständlich finden unsere Onlinetreffen datenschutzkonform auf einem deutschen Server statt und es werden weder Aufzeichnungen noch Screenshots gemacht. Was im Raum geäußert wurde, bleibt auch im Raum.

Bis bald!

Jeden ersten Donnerstag im Monat (bei Feiertagen eine Woche später) um 17.30 Uhr

  • derzeit nur virtuell, siehe oben
  • wenn es wieder möglich ist > im Caritashaus Rastatt, Carl-Friedrich-Straße 10, EG links

Die APK Rastatt ist eine Selbsthilfegruppe ausschließlich von Angehörigen für Angehörige. Das heißt, alle Teilnehmer sind Ehe-/Partner, Eltern, Kinder, Geschwister oder Freunde eines psychisch erkrankten Menschen und kennen so die besprochenen Themen aus erster Hand. Ab und zu laden wir Experten als Referenten zu einem Themenabend ein – auf solche Veranstaltungen weisen wir im Vorfeld hin.

Sie können gerne ohne vorherige telefonische Anmeldung bei uns vorbeikommen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob eine Angehörigengruppe für Sie das Richtige ist oder falls Sie vorab erst noch weitere Informationen möchten, erreichen Sie uns telefonisch: 07225 68 24 74 oder per E-Mail: info@apk-rastatt.de

Grundsätzlich gilt: Jeder sagt nur das, was er will und entscheidet frei, wie weit er sich an diesem Abend für die anderen öffnet. Wir sichern absolute Verschwiegenheit zu und erwarten diese auch von neuen Teilnehmern.

Keine unserer Gesprächsrunden läuft gleich ab. Das liegt daran, dass sich alle Teilnehmenden mit ihren jeweiligen aktuellen Erlebnissen, Fragen, Positionen und Sichtweisen einbringen und so den Abend aktiv selbst mitgestalten. Ein/e Moderator/in strukturiert das Treffen und leitet durch den Abend.

Blitzlichtrunde:

Jeder Teilnehmer kommt kurz für ca. 5 Minuten zu Wort, kann erzählen von seiner gegenwärtigen Situation, wie es ihm seit dem letzten Treffen ergangen ist, wie er sich gerade fühlt und ob er während des Treffens über ein bestimmtes Thema sprechen möchte.

Gesprächsrunde:

Akute Themen haben Vorrang! Wer das dringendste Problem hat, fängt an, kann ausführlicher von der aktuellen Situation berichten und Fragen stellen.

Gemeinsam beleuchten wir dann die Situation, reflektieren Chancen und Wege, suchen neue Perspektiven und tauschen uns aus, wie wir mit ähnlichen Situationen in der Vergangenheit umgegangen sind.  Wir bewerten nicht, kein Schicksal ist besser oder schlechter als ein anderes, niemand hat ein Patentrezept, das für alle gilt. Die Gruppe lebt von den Beiträgen aller Teilnehmenden. Unsere Treffen bieten Zeit und Raum für alle Emotionen und Erlebnisse, die für Außenstehende nicht immer nachvollziehbar sind.

Schluss-Blitzlicht:

In einer kurzen Schlussrunde bekommen alle Gruppenmitglieder die Möglichkeit, ihre Emotionen und Eindrücke des Abends zu schildern. Welche Gefühle und Erkenntnisse nehme ich mit nach Hause? Was ist vielleicht nicht angesprochen worden? Wurden meine Erwartungen erfüllt? Was steht in nächster Zeit an?

Nach dem offiziellen Ende des Abends finden sich meist noch einige Gruppenteilnehmer zusammen und lassen den Abend in einer Gaststätte ausklingen. Dort ist die Krankheit dann meist nicht mehr das Hauptthema – oft geht es dort sogar ziemlich lustig zu.

"Caritashaus Rastatt"

Bild: „Caritashaus Rastatt“ (© APK Rastatt)
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